MASESWDFF - Tag 4Donnerstag, 25. Juni 2009Das letzte Slide ist gezeigt, der letzte Punkt im Labguide ist durchgearbeitet (den haben ich gar nicht gebraucht...), das Training ist nun vorbei. Vom Hotel zum Flughafen war es dank Shuttle kein großes Problem. Am letzten Tag ging es speziell um Failover-Szenarien, Troubleshooting und Best Practise. Da viele der Kursteilnehmer bereits nach dem Mittagessen die Rückreise angetreten haben, hatte ich das Lab nach einiger Zeit quasi für mich allein. Meinen Flug konnte ich ja schlecht verschieben, also habe ich die Zeit genutzt. Eine einmalige Gelegenheit endlich mal die ganzen Sauereinen auszuprobieren, die man in der Praxis nie getestet hat. Besonderes Glück hatte ich mit zwei IP Distance Gateways. Damit konnte ich eine CA Replikation über einen FCIP Link testen. Besonders entsetzt war ich in diesem Zusammenhang über das wirklich idiotensichere Setup der MPX110. Die Performance über einen 1 GB Link war okay, interessant wird es natürlich bei deutlich langsameren Leitungen (z.B. E3) und hohen Latenzzeiten. Im Lab konnte ich über 1 GbE locker synchron spiegeln, aber bei längeren Leitungen kommt man um eine asynchrone Spiegelung nicht herum. Leider konnte ich mit den EVA5000 (VCS 4.100) keine Mirrorclones in Verbindung mit CA testen. Aber laut Trainer geht das, was ich machen wollte, leider nicht (Vdisk per CA spiegeln, auf der Destination einen Mirrorclone und den Destination-Clone wieder per CA weiterspiegeln). Der Trainer war übrigens sehr, sehr gut. Na ja, bei Onsite bin ich nichts anderes gewohnt. ;) War ein schöner Kurs, von den Grundsätzlichen Dingen zwar nichts Neues gelernt, aber doch eingie Details und viele interessante Dinge mitgenommen.
Nun sitz ich hier am Gate, Laptop auf dem Schoß, wie viele andere Businesskasper auch... ist schon ein komisches Bild hier am Gate. :D MASESWDFF - Tag 3Mittwoch, 24. Juni 2009Tag 3 ist nun rum. Heute gab es halb Theorie und halb Lab. Nachdem wir Advanced SAN Architecture erledigt haben, sind nun Replication Solutions angesagt. Das ist nun eigentlich der interessante Teil... Nach ein paar Grundlagen hinsichtlich Continuous Access EVA (nichts Neues dabei...) ging es im Lab um den Replication Solutions Manager, ein gar nicht so neues Tool bei HP. Mit dem RSM lässt sich so ziemlich alles hinsichtlich Command View EVA, Business Copy EVA und Continuous Access EVA automatisieren und in Jobs verpacken. Das flushen des Dateisystems, das Anlegen eines Snapshosts und das Mounten des Snapshosts sind dank RSM nur wenige Klicks und ein Job. Selbst ganze Site-Failover lassen sich automatisieren. DAS war mal neu für mich, bisher bin ich um das Tool oft herumgekommen, obwohl es doch zum Lieferumfang von CA gehört. :ch habe hallt sehr wenig damit gmeacht. :) Morgen gibt es noch mal etwas Theorie und Praxis und um 18:45 Uhr geht mein Flieger zurück nach Köln. Jetzt sitze ich aber trotzdem am Flughafen und gehe gleich mit dem hier was trinken.
MASESWDFF - Tag 2Dienstag, 23. Juni 2009Eines direkt vorweg: Das Wetter hier ist zum kotzen. Es regnet ohne Unterbrechung. Dafür war der zweite Tag nicht ganz so theorielastig wie der Tag gestern. Heute war auch nach dem Mittagessen Lab angesagt. Bei der Menge an Hardware hatte jede Gruppe genug Switches und EVAs um ein paar Dinge zu spielen. Unter anderem verschiedene Dinge im Zusammenhang mit dem Mergen von Fibre-Channel Fabrics. Ein paar Meter weiter war eine andere Gruppe mit sechs Racks zugange... zwei GS160, jeweils drei Racks. Ich weiß nur noch nicht ob Tru64 oder OpenVMS... Na ja, morgen geht es mit Continuous Access weiter. Die dafür notwendigen Arbeiten (Zoning, Command View EVA usw.) haben wir ja heute schon gemacht.
MASESWDFF - Tag 1Montag, 22. Juni 2009Der Tag begann früh, genauer gesagt um 04:00 Uhr. Na ja, da ging der Wecker. ;) Mein Flug ging um 06:45 Uhr von Köln/ Bonn aus. Um 07:30 Uhr hatte ich bereits mein Gepäck und das Shuttle zum Hotel war auch schnell organisiert. Dementsprechend viel Zeit hatte ich vor Trainingsbeginn. Das Training an und für sich besteht aus zwei Teilen: Advanced SAN Architecture und Replication Solutions for the HP StorageWorks EVA. Besonders auf den zweiten Teil bin ich sehr gespannt, besonders auf die Labsession. Man hat so selten die Gelegenheit mit CA EVA in der Praxis zu spielen. :)
Der erste Tag heute war ganz dem Thema Advanced SAN Architecture gewidmet. Besonders viel Neues konnte ich noch nicht entdecken, auch wenn es zwischen den Kursteilnehmern interessante Diskussionen zu verschiedenen Theman gab (Topologien, Fabric Merging usw.). Der Kurs ist mit 7 Teilnehmern angenehm klein. :) Morgen geht es bis zum Mittag noch mit Theorie weiter, danach geht es ins Lab ein paar Switches vergewaltigen, besondern hinsichtlich Virtual Fabrics, Administrative Domains, NPIV, Fabric Merge usw. MASESWDFFSonntag, 14. Juni 2009Wieder so eine lustige Abkürzung. Einige erinnern sich vielleicht noch an AISSWDFF, MASESWDFF ist nun die konsequente Fortführung der ganzen Sache. Okay, eigentlich kommt noch ein ASESWDFF dazwischen, aber den überspringe ich, da das nächste Master ASE StorageWorks FastForward (das bedeutet MASESWDFF ausgeschrieben...) erst im Dezember wäre, und ich es mir durchaus zutraue die drei Prüfungen für den ASE auch ohne Training zu bestehen. Nun ja, übernächste Woche ist es soweit, vier Tage Onsite erwarten mich. Ich bin schon gespannt. Die Themen sind an und für sich nicht neu, aber bei solchen Trainings geht es ja auch viel mehr um das Wissen abseits der Trainingsunterlagen. :) Wer durch Zufall auch da unten ist, bitte kurze Mail an mich. :D
AISSWDFF - Tag 5Freitag, 6. März 2009Letzter Tag, entspannter Tag. Heute war etwas Gruppenarbeit angesagt. Etwas, was ich bisher von solchen Trainings gar nicht gewohnt war! Unser Trainer stellte eine Aufgabe die wir zu lösen hatten. War schon sehr lustig. Danach war noch genug Zeit für das Lab. Ich habe mich dann mit anderen Kursteilnehmern hingesetzt und zwei EVA4400 in einer CA Konfiguration aufgebaut. Continuous Access ist nun nicht gerade ein Thema im AIS Kurs, aber ein paar Kursteilnehmer hatten da durchaus Interesse dran. Daher war es ganz schön den anderen dazu etwas sagen und auch zeigen zu können. Neben der grundsätzlichen Einrichtung, Zoning und Konfiguration ging es vor allem um das Verhalten im Fehlerfall. Also was muss ich tun, wenn mir eine EVA stirbt. Hat Spaß gemacht und die anderen Kollegen hatten was davon. War ich also quasi für ein paar Stunden mal "Trainer": :) Trainer ist ein gutes Stichwort: Mein Dank gilt Thomas Haider. Thomas war diese Woche unser Trainer und es war SUPER! Er hat den Stoff gut rübergebracht, viele interessante und lustige Anekdoten erzählt und hat auch komplizierte Dinge gut und einfach erklärt. Es ist nicht ganz einfach 10 Tage Training in 5 Tagen einzutüten. Aber das hat er wirklich gut gemacht. Danke dafür!
So, nun muss ich nur noch die Prüfungen machen. Mal sehen wann ich das mache, vorher stehen ja noch Klausuren an der Uni an. So, Boarding. Mein Flieger ist endlich da. :) AISSWDFF - Tag 4Donnerstag, 5. März 2009Heute war SAN Design angesagt, durchaus etwas was ich schon ein paar Mal gemacht habe. ;) Glücklicherweise hat sich der Trainer heute nur teilweise an das Skript gehalten und die Klasse auch sehr an seiner Praxiserfahrung teilhaben lassen. Daher gab es auch für mich ein paar ganz neue und sehr interessante Dinge. Ich werde einige meiner Grundlagenbeiträge hier, z.B. zur Berechnung von IOPS, noch mal hinsichtlich einiger Neuerungen anpassen. Zudem wird mir wohl noch der eine oder andere Artikel einfallen, der für die Leser hier interessant sein könnte. Lab gab es heute leider nicht. :( Schade eigentlich. Mir sind da noch ein paar Sachen eingefallen, die ich gerne mal getestet hätte. Was ganz interessant war, war eine recht ausführliche Betrachung des Thema Backups, vor allem hinsichtlich der aktuellen Laufwerke und der damit verbundenen Performance, die man liefern muss. Es ist doch recht erstaunlich wie viele MB/s man liefern, und auch noch über den HBA bekommen muss, damit ein LTO 4 sich nicht langweilt. Dazu aber irgendwann später mal mehr. :) Auch die verschiedenen Fabric Varianten wurden hinsichtlich Performance, Verfügbarkeit und Preis untersucht. Das Fabrics die in Ring, Mesh oder einfache Single-Fabrics keinen Sinn machen ist klar. War mir aber, zumindest hinsichtlich der Verfügbarkeit neu war ist, dass man durchaus auch die neuen, kleinen Director-Switches nehmen kann, wenn man viele Ports braucht. So ab 70 bis 80 Ports werden die billiger. Mit Technologien wie VSAN (Cisco) oder LSAN (Brocade) hat man auch nicht mehr das Problem, dass eine ein Fabric-Problem das ganze SAN lahm legt. Durch die Trennung über VSAN und LSAN hat man zwei getrennte Fabrics auf einer Hardware. Und da ein Director 99,999% hat (oder haben sollte...), ist das eine durchaus interessante Alternative für mittelgroße SAN-Installationen.
Zusammenfassung der letzten vier Tage: Nicht wirklich viel Neues, einige Auffrischungen und ein paar Dinge, die man bisher noch nicht kannte oder anders kannte. :) Trotzdem sehr gut. Mein Lob auch an den Trainer: Ein wirklich guter Mann! AISSWDFF - Tag 3Donnerstag, 5. März 2009Gestern war Tag 3. Dieser stand ganz im Rahmen der grauen EVA Theorie und dem Arbeiten im Lab. Da gab es erstmal wieder viel Theorie in kurzer Zeit. Nicht viel Neues, aber durchaus interessant. Lab war natürlich viel lustiger, zumal man da endlich mal die Gelegenheit hatte einer EVA all das anzutun, was man in der Praxis nicht so macht. ;) Es war auch ganz interessant Windows Maschinen mit Snapshots, Snapclones, Mirrorclones usw. zu ärgern. Es ist doch erstaunlich wie unbeeindruck Windows von sowas ist. Da gibt es Betriebssysteme die zickiger sind.
AISSWDFF - Tag 2Dienstag, 3. März 2009Heute gab es mit Implementing HP Enterprise Virtual Array Solutions so richtig auf die Mütze. Zwei dicke Student Guides zum durcharbeiten. Viele Interna der EVA wurden erklärt (Terminologie, RSS, Rstore, PSEG, Vdisks, Snapshots, Clones, Mirrorclones, Snapclones usw.), Hardwareaufbau der EVA, historische Hintergründe usw. Am Nachmittag ging es dann ins Lab ein paar MSA2000 Kisten vergewaltigen. :)
Interessant waren auch ein paar Details zu den nächste Woche erscheinenden EVA6400 und 8400. ;) Wenn es soweit ist, gibt es hier mehr dazu. Zu dem Thema EVA Interna werde ich wohl auch mal was zusammenschreiben, evtl. den Wikipediaartikel überarbeiten. Es ist schon ganz interessant WAS die EVA da so intern macht, warum sie das macht und warum sie immer noch das EINZIGE vollvirtualisierte Storage am Markt ist. Aber da gebt mir etwas Zeit, kommt aber. Im Lab wurde dann etwas mit MSA2000 Systemen gespielt. Endlich mal eine Gelegenheit für mich die 2012i gerade hinsichtlich Multipathing zu testen. Interessanterweise funktionierte das, in Kombination mit dem MS Software-Initiator total problemlos... einfach alle vier Hostports der MSA als Target eingetragen, Volumes präsentiert und los gings. Auch die MSA2000 CLI habe ich mir, bei dieser Gelegenheit mal etwas intensiver angesehen. Ganz hübsch und gar nicht so schlimm wie ich sie in Erinnerung hatte. An dieser Stelle auch noch mal der Hinweis, dass es nun eine MSA2000 G2 gibt. Nun sind zwei neue Shelfs erhältlich: 2312fc und 2324fc. Damit sollte direkt klar sein, dass nun auch 2,5" SAS Platten supported sind. :) Die MSA70 werden als Erweiterungsshelfs genutzt. Eine 2312fc kann aber auch mit einer MSA70 erweitert werden. Neben der Änderung bei den Platten gibt es nun schnellere CPUs und ein paar andere Dinge, wie z.B. eine neue GUI, mehr Snapshots usw. AISSWDFF - Tag 1Dienstag, 3. März 2009Gestern war Tag 1 des AISSWDFF, des AIS HP StorageWorks FASTforward, bei Onsite in Hallbergmoos. Ein langer Tag, der für Reni und mich immerhin um halb vier begann. der Flug nach München war etwas ruppig aber okay. Aber das Wetter ist in München definitiv schlechter als in Köln: Kalt und nass. Der Kurs ging pünktlich um 10 Uhr los. btw: los - viel ist bei Onsite nicht los. Ein MASESWDFF mit drei Norwegern ist neben uns. Sonst laufen keine Kuse. Das heißt wir brauchen uns das Lab auch nicht mit all zu vielen Leuten teilen. :) Gestern gab es erstmal eine Auffrischung von Grundlagen, also Fibre-Channel Protokoll, Topologien, SCSI, Adressierung usw. Für die Neulinge gab es auch ein paar Grundlagen zu RAID, also Level, Stripe-/ Chunksize, Transfersize, IOPS usw. Den theoretischen Teil zum Kurs Implementing MSA 2000 Storage Solutions haben wir komplett durchgezogen. Viel Neues gab es nicht. Ein paar Details zur MSA2000 die mir neu waren, und am Ende viele Neuigkeiten zur MSA2000 G2. ;) Dazu später mehr im Blog. Heute geht es dann mit dem theoretischen Teil zu Kurs Implementing EVA 4400 Solutions los und gegen Nachmittag geht es ins Lab ein paar MSA2000 Systeme quälen. Gibt es paar Dinge die ich mal ausprobieren sollte... Das Hotel ist ganz gut, ich fühle mich hier wohl. UMTS Empfang ist auch gut, von daher habe ich nicht viel zu meckern. :) Trotzdem war es ein langer Tag. Und heute wird es wieder lang - 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr ist Training. Druckbetankung halt. :)
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