Samstag, 1. Mai 2010
So titelte SPON heute und mir stellen sich die Nackenhaare auf. Ich bin ja selber eine Zeit lang im Rettungsdienst gefahren (ehrenamtlich). Der Krankentransport ist ja schon lange für private Anbieter offen. Aber der Rettungsdienst nicht. Das sollte in meinen Augen auch so bleiben. Das ist eine hoheitliche Aufgabe, die auch weiterhin unter der Fuchtel der Feuerwehr und den bestehenden Hilfsorganisationen bleiben sollte. Denn wo privatisiert wird, wird auch an der Kostenschraube gedreht. Im Krankentransport sieht man das sehr schön. Was sich da alles "Krankentransport" nennen darf... OMFG! Da wird auch gerne mal an der Qualifikation der Mitarbeiter gespart, während das im Rettungsdienst, auch gesetztlich, ziemlich streng geregelt ist. Die EU muss nicht an allem rumfummeln. Einfach mal die Finger von Dingen lassen, die seit Jahren funktionieren.
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Gestern hatte ich einen Tag Urlaub. Den Urlaubstag habe ich als Anlass genommen mal wieder bei der Blutspende meiner DRK Gemeinschaft mitzuhelfen. Das letzte Mal war ich vor ca. drei Jahren da. Ich war aber immer nur zum helfen da, nie zum spenden. Ich habe noch nie in meinem Leben Blut gespendet. Bis gestern. 500ml meines kostbaren Körpersaftes. Reni hat auch brav händchen gehalten. :) Im Gegensatz zu anderen Leuten hatte ich danach keine Probleme mit Kreislauf, Bluterguss o.ä. Et hät noch immer jot jejange. :)
Donnerstag, 8. November 2007
... guck dir den Dieter an, der hat sogar ein Auto...
Gedankennotiz: Zur Kreisgeschäftsstelle fahren und das gut gelaunt im Beisein des Rettungsdienstleiters singen.
Montag, 5. November 2007
...aus dem Fenster guckt, dann erkundet sie die Lage. Guckt eine Leitungskraft aus dem Fenster, dann ist ihr langweilig. Martin B., Ausbilder
Dienstag, 30. Oktober 2007
*gähn*
Ich habe mich selten auf einem Dienst so gelangweilt wie am Sonntag... Ich war ja Ost 1, also Abschnittsleiter. 19 Leute die nach meiner Pfeife tanzen (also auch noch mehr als ich bräuchte), und exakt 0 Behandlungen und Transporte. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann es das letzte Mal so entspannt war.
Sonntag, 7. Oktober 2007
Sie ist vorbei, was ein Glück. Ich bin nach rund 10 Stunden Dienst wieder zu Hause angekommen. Wem Syndicate nichts sagt, dem sagt vielleicht Masters of Hardcore etwas. Nachdem ich im letzten Jahr schon auf der Masters of Hardcore war, wollte ich dieses Jahr auch wieder hin. Ach btw: Nicht als Besucher natürlich! Ich war mal wieder für das DRK unterwegs. Freiwillig würde mich da eh nix hintreiben, aber so konnte ich mir wenigstens die rund 7000 komischen Leute angucken. Zu meiner Überraschung war ich dann auch direkt im Stab (S3/S4) und die 2 bei der Veranstaltung. War eigentlich ein ruhiger Dienst, aber da ich die Woche über schon nicht viel geschlafen habe, fiel das wachbleiben irgendwann doch ziemlich schwer. Selbst die oberlaute Hardcore-Gabba-Techno Musik konnte mich nicht davon abhalten von 6:00 bis 7:30 in der Einsatzleitung die Augen zuzumachen. Na ja, jetzt bin ich wieder zu Hause, zieh noch eben die Bilder von der Digicam, fütter die Katzen und werde dann mein Bett begrüßen gehen. In diesem Sinne - bis 2008!
Mittwoch, 30. Mai 2007
...alle außer mir. :( Traurige Gewissheit: Ich darf nicht mit. Zuviel Arbeit im Office. Da herrscht zur Zeit Vollbeschäftigung. Ansonsten wäre ich vom 05.06 bis 11.06 im Rahmen der öffentlichen Gefahrenabwehr in einer netten, alten NVA Kaserne in Heiligendamm einquartiert gewesen. Nun leider doch nicht. Ich wünsche meinen Kollegen aber viel Spaß da oben - und denkt an mich. :)
Sonntag, 13. Mai 2007
Es ist mal wieder vollbracht: Wieder habe ich eine Bundesligasaison überstanden. Gestern hatten ich und meine Kollegen den letzten Einsatz für diese Bundesligasaison im Signal-Iduna-Park. Das nächste Spiel kommt aber bestimmt, spätestens am 05. Juni 2007, wenn die Türkei und Brasilien ihr Freundschaftsspiel dort bestreiten.
Gestern war die Lage dann natürlich auch etwas angeheizter als sonst, immer war Schalke vor Ort und wollte hier Meister werden. Na ja... hat ja nicht so ganz geklappt. Ich bin zwar absolut kein Fußballfan, zudem kommen meine Eltern beide aus Gelsenkirchen und sind bekennende Schalkter, aber etwas gefreut hat mich die 2:0 Abreibung schon. ;) Nach Abpfiff wollten ein paar Vermummte im Gegnerischen Fanblock zwar noch Randale machen, aber die Polizei hatte das ganz gut im Griff.
Dortmund hat jetzt nächste Woche noch einen Gastauftritt hier in Leverkusen, vielleicht gibt es ja noch Karten. Dortmund gegen Leverkusen habe ich ja gesehen, und Leverkusen gegen Dortmund wäre auch noch schön. Hat schon seine Vorteile jede Saison zwei Heimspiele zu haben. :)
Dienstag, 1. Mai 2007
Kurzes Feedback von mir: Ich habe die Mayday (mal wieder) überstanden. Schichtbeginn war 00:30 Uhr am 01.05.2007. Schichtende irgendwann um 10 Uhr. Ich habe jetzt bis gerade gepennt. Im Großen und Ganzen kann man von einer ruhigen Mayday sprechen, es war etwas mehr los als im letzten Jahr, aber der Einsatz ist gut verlaufen. Besondern bedanken möchte ich mich an dieser Stelle beim Äskulap Dortmund 20 und seinem FüGe, beim Äskulap Dortmund 20/30 (Päss, das war eine tighte Nummer. :D ) und meinen EVTs: Saubere Arbeit Leute. :) So, ich geh wieder schlafen....
Sonntag, 22. April 2007
Die Berufsfeuerwehr Hagen hat gestern mal wieder den Ernstfall geprobt. Die Stadt Hagen hat dafür bei der Stadt Dortmund zwei Einsatzeinheiten angefordert, die durch den DRK Kreisverband Dortmund gestellt wurden. Somit war ich dann auch mit von der Partie. Interessanterweise sollten die beiden Einsatzeinheiten nur indirekt bei der Übung mithelfen - als Darsteller. Klasse... wir haben das am vereinbarten Sammelpunkt mitbekommen. Wir waren zwar wie immer, trotz Geheimhaltung, im Vorfeld gut informiert, aber das hat keiner kommen sehen. Auf einmal ergab dann auch folgendes Zitat, aus der E-Mail mit der diese Übung angekündigt wurde, einen Sinn:
Nach der Übungsveranstaltung werden wir gemeinschaftlich an einem zentralen Punkt die Fahrzeuge reinigen. Alle Einsatzkräfte werden daher angehalten, eine separate Privatbekleidung von Beginn an in den Einsatzfahrzeugen mitzuführen, welche auch verunreinigt oder beschädigt werden darf.Im Endeffekt ging es weniger um die Fahrzeugpflege, als viel mehr um das Auftreten als Darsteller. Sieht ja doof aus, wenn die "Betroffenen" bei der Übung in DRK Einsatzbekleidung rumlaufen. Da diesen Satz scheinbar die wenigsten Beteiligten gelesen haben, wurden wir spontan durch die DRK Kleiderkammer ausgestattet. Das Positive daran: Scheisse aussehen und auch noch dafür gelobt werden, das hat doch was. :) Für den DRK KV Dortmund hatte die ganze Übung aber auch zwei positive Aspekte: So wurde mal wieder die Alarmierung und das Fahren in einem geschlossenen Verband geprobt. Ich sag es euch: Nachts 30 Minuten hinter einem Führungsfahrzeug mit einer Hella RTK 4 SL zu fahren ist nicht, absolut nichts für Leute mit Epilepsie. ;) Fotos reiche ich nach, sobald ich welche habe.
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